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Reiseziel Hansestädte an der Ostsee:
Wismar, (Abstecher Rostock?) und Stralsund

Reiseziel die Ostsee-Städte - Rostock, Wismar und Stralsund - WismarWismar

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Hansestädte an der Ostsee: Wismar, (Rostock), Stralsund

Endlich wieder frische Seeluft tanken, sich den Wind um die Nase wehen lassen, kräftig durchatmen..., am Wasser in geschützten Buchten spazieren laufen, an den Häfen schlendern und in Fischbrötchen beißen, Bauten der Backsteingotik bewundern, in malerischen Gassen bummeln und bei einem Glas heimischen Biers in einer kleinen Gruppe sich mal wieder von Gesicht zu Gesicht austauschen, diskutieren und gemütlich plaudern – das alles verspricht ein kurzer Ausflug im Juni an die Ostseeküste....

Die „Hansestädte“ Wismar und Stralsund wurden wegen der besonderen mittelalterlichen Bausubstanz und der alten Straßenstrukturen in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Sie bieten sich für eine Erholung von den Pandemie-Strapazen an: Besonders schön anzusehen, mit interessantem historischen Hintergrund, überschaubar und im Juni noch relativ ruhig, laden sie bei moderaten Temperaturen ein zu einem Kurzaufenthalt mit 2 Übernachtungen. (Vielleicht streifen wir auch Rostock, um die Marienkirche mit der astronomischen Uhr von 1472 und der barocken Orgel kennenzulernen.)

Die „Hansestädte“ haben sich im Mittelalter zwischen 1200 und 1600 dem Handels- und Städteschutzbund „deutsche Hanse“ angeschlossen. Bis zu 200 Kaufmannsstädte von Nowgorod bis London vernetzten sich für den Fernhandel und bildeten schon damals nach und nach einen europäischen „Markt“. Sie lagen bevorzugt in Küstenregionen - z.B. an der Ostsee mit Lübeck, Wismar, Rostock, Stralsund oder an Flüssen z.B. Bremen, Hamburg, Lüneburg, die für den internationalen Handel besonders wichtig wurden .
Durch den Handel mit Pelzen, Wachs, an der Ostsee vor allem Hering (der sich gesalzen bis zu 2 Jahre halten konnte), Holz usw. ins Binnenland und Bier, Wein, Salz, Tuche usw. nach Norden. Durch eine ausgeklügelte Wirtschaftspolitik und ein Schutzsystem (z.B. gegen Piraten, die zeitweilig den Handel auf der Ostsee lahmlegten) kamen die Städte zu großem Reichtum, den sie bei öffentlichen Bauten – vor allem mit den massigen, monumentalen Kirchen - in Konkurrenz zueinander - weithin sichtbar zur Schau stellten. Dieser Reichtum ist auch heute noch in prächtigen Patrizierhäusern, Rathäusern und den Sakralbauten sichtbar.
Wismar und Stralsund gelten neben Lübeck als repräsentatives Erbe der Hansezeit

 

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Information

Reiseziel die Ostsee-Städte - Rostock, Wismar und Stralsund - Marienkirche in Rostock Die Marienkirche in Rostock

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NÄCHSTE REISETERMINE

Mindestanzahl: 6

 

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LEISTUNGEN

 

 

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Vorläufige Programmbeschreibung:

Vorläufiger Ablauf:

Wismar

Eventuell vorher gemeinsame Bahnfahrt von Berlin aus. Voraussichtliche Ankunft am Bahnhof Wismar 11.38 Uhr. Per Taxi ins Hotel Vienna direkt am Marktplatz in Wismar

Mittagssnack individuell nach Empfehlungen

13.30 Uhr Treffen des Stadtführers auf dem Marktplatz:

Unser Stadtführer, Gerd Giese. War Leiter des Stadtarchivs von Wismar. Er erläutert auf dem Marktplatz die wichtigsten historischen Rahmendaten zur „Hanse“, einem Bündnis von Kaufleuten, das im Mittelalter gegründet wurde, um die gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen wahrzunehmen. Diesem Bündnis schlossen sich immer mehr Städte an. Im Laufe des Rundgangs durch Wismar erfahren wir dann auch, welchen Stellenwert Wismar in dem Bündnis hatte und wo heute noch authentische Spuren aus damaliger Zeit zu finden sind.

Mit einer Größe von einem Hektar gehört der Marktplatz zu den größten Norddeutschlands. Und er ist unbestritten einer der schönsten mit einem klassizistischen Rathaus, dem ältesten Bürgerhaus der Stadt („Alte Schwede“), das um 1380 im späten backsteingotischen Stil erbaut wurde und der „Wasserkunst" - ein 12eckiger pavillonartiger Bau mit einer Kupferhaube, Wahrzeichen der Stadt, das früher der Trinkwasserversorgung diente.

Unser Weg führt uns vorbei an einem besonders schönen mittelalterlichen Bau, das Archidiakonat (früher Sitz des Archidiakon, heute noch Sitz des Probstes) und laufen in Richtung „Gotisches Viertel“ . Wir werfen einen Blick in den Innenhof des „Fürstenhof“, einem Bau im italienischen Renaissancestil und schauen von dort auf den mit nur zwei Seitenschiffen erhaltenen Turm der Marienkirche, der mit seinen 80m von überall zu sehen ist. Von dort geht es zur Kirche St. Georgen, die nach der Wende wieder aufgebaut wurde. Bequem mit dem Fahrstuhl gelangen wir hier auf die Aussichtsplattform. Vom Turm hat man einen schönen Blick in Richtung der Insel Poel und in das Mecklenburger Land. Heute wird der imposante Bau als Veranstaltungsstätte genutzt.

Auf dem Weg zur Kirche St. Nikolei kommen wir an der Heilig-Geist-Kirche vorbei. Das Gebäudeensemble war einst ein Spital für Kranke, Arme und Alte. Die Toreinfahrt zum Kirchhof ist seit Jahren aus der Fernsehserie „Soko Wismar“ bekannt.
Wir besuchen den sehr schönen Innenhof. Weiter führt unser Weg am Welterbe-Haus, ein denkmalgeschütztes Dielenhaus in Richtung Karstadtplatz (erstes Karstadt Kaufhaus).
Unweit erblicken wir die zweitälteste Wismarer Stadtkirche, St. Nikolei . Sie ist zugleich die einzige, die im 2. Weltkrieg nicht zerstört wurde. Der Turm der Kirche war einst mit seinem Spitzhelm und 120 Metern doppelt so hoch wie heute, bis ein Orkan ihn 1703 niederriss. Vor dem Besuch der Kirche werfen wir noch einen Blick auf das Schabellhaus (Bürgerhaus in Backstein-Renaissance), heute stadtgeschichtliches Museum und streicheln die Schweine auf der Schweinsbrücke, denn das soll Glück bringen.

Nach dem Besuch der Kirche St Nikolei mit einem der höchsten Kirchenschiffe (4. Höchste) geht es weiter an der „Grube“ (- die Frische Grube ist einer der ältesten künstlichen Wasserläufe Deutschlands – ein renoviertes Kleinod) entlang Richtung Hafen. Vorbei am Brauhaus (hier wird heute noch das Starkbier die „Mumme“ gebraut) Weiter durch das Wassertor (das einzige noch erhaltene Stadttor) schlendern wir zum malerischen Hafen und betrachten dort den Nachbau einer mittelalterliche Kogge. Vor dem Baumhaus können wir die Schwedenköpfe bewundern, die früher die Hafeneinfahrt nach Wismar markierten.

Nun kann zu Abend gegessen werden! Wer mag, hier gibt es frischen Fisch satt!

Tag 2. Fahrt nach Stralsund über Rostock

Auf dem Weg nach Stralsund werden wir einen kleinen Zwischenstopp in Rostock machen, um die beeindruckende Marienkirche zu besichtigen, wo sich die berühmte Weltzeituhr befindet. Unweit liegt das Rathaus mit einer barocken Fassade, hinter der sich drei Häuser aus früheren Zeiten verbergen. Um die Ecke findet sich das wunderschöne Haus eines reichen Patriziers, das Kerkhoff-Haus, 1470 erbaut.
Die Stadt hat über 200.000 Einwohner und ist damit die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns. Die Stadt hat über 200.000 Einwohner und ist damit die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns.

Ankunft in Stralsund und Mittagspause am Marktplatz.

Wir wohnen in der Pension Ozeaneum – gegenüber dem gleichnamigen Meeresmuseum. Uns fällt sofort das 2008 eröffnete Ozeaneum ins Auge, ein Meeresmuseum: ein großer moderner Bau mit weißer Stahlblechfassade und Glaselementen.Wir befinden uns am Hafen und hier werden wir unseren Mittagssnack einnehmen, bevor wir uns der Stadt widmen.

Auch hier erfahren wir zunächst etwas über den Stellenwert der altehrwürdigen Hansestadt Stralsund, die zu einer den mächtigsten Handelsstädten in der Hanse gehörte. Heute gilt sie als eine der schönsten Städte an der Ostseeküste. Seit 2002 gehört sie zusammen mit Wismar zum UNESCO-Welterbe.

Unsere Führung beginnen wir mit einem Bummel im Hafen. Hier liegt das ehemalige Segelschulschiff Gorch Fock. 1933 gebaut liegt der mittlerweile nicht mehr seetüchtige Dreimaster an der Fährbrücke und dient als Museum und Standesamt.

Den Hafen verlassen wir in Richtung alter Markt. Hier starten wir, dem Zentrum der historischen Altstadt mit dem um 1230 erbauten Rathaus, das nicht nur Rat- und Versammlungsstätte, sondern auch Kauf- und Schauhaus war, und der imposanten Nikolai Kirche. Sie ist die älteste und die schönste Kirche Stralsunds. Auch in Stralsund wird die Silhouette von drei monumentalen Backsteinkirchen geprägt. Wie eng kirchliche und städtische Angelegenheiten zusammengehörten, zeigt sich in der architektonischen Einheit von Rathaus und Nikolaikirche. Mit seinem prunkvollen Giebel aus Rosetten, durch die man in den Himmel hindurchsehen kann, gehört das vierflügelige Rathaus zu den Prunkstücken norddeutscher Backsteingotik und wurde zum Vorbild vieler Ratsgebäude im Norden. Dazugehört auch noch sechsschiffige Gewölbehalle im Kellergeschoß, die einmalig ist und in der Bier und Wein gelagert wurden...“

Wiederum ein Einheimischer wird uns die restaurierte Altstadt zeigen: Mit den hübschen Backsteingotik-Häusern und den alten Giebelhäusern - vor allem in der Backstüberstraße – ist diese wirklich sehr beeindruckend. 

Rückfahrt abends oder Verlängerung

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Reisebegleitung

 

 Gerd Giese       rena

GERD GIESE

     

RENA KAHLE

Historiker und Archivar i.R.ist ein profunder Kenner der Geschichte Wismars. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen über die Stadt.

     

Rena Kahle hat u.a. Erwachsenenbildung mit dem Schwerpunkt Politische Bildung studiert und arbeitet in unterschiedlichen päd., soz. und wiss. Kontexten und Netzwerken. Sie liebt das Alltagsleben in fremden Kulturen/ Metropolen.und ist kulturell, politisch und historisch interessiert.

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