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Reiseziel Georgien

Reiseziel Georgien - Kloster-Ensemble Alt Schuamta - copyright Dr. Manfred HochKloster-Ensemble Alt Schuamta Foto: Dr. Manfred Hoch

Georgien kennt viele Erzählungen:

Land des Goldenen Vlieses. Wiege des Weinbaus. Gottes eigenes Paradies zwischen Kleinem und Großem Kaukasus. Das sind nur ein paar der Überschriften, mit denen vor allem Georgiens große landschaftliche Schönheit und außerordentliche kulturelle Vergangenheit allenthalben bedacht wird.

Georgien heute ist aber viel mehr: Ein Land, das 30 Jahre nach Ende der UdSSR noch immer den Übergang vom Sozialismus zu Marktwirtschaft und Demokratie sucht. Ein Land am Rande Europas, dem es sich zugehörig fühlt, und dennoch ein Land der Übergänge von Kulturen. Ein Land in widersprüchlichen Verhältnis zu seinem mächtigen Nachbarn, Russland.

Georgien fühlte sich als die Nummer 1 der anderen Sowjetrepubliken, denn durch sie lebte es im anderswo ungekannten Wohlstand. Für viele Sowjetbürger – vor allem für die Russen - lag das Paradies früher nicht im Jenseits, sondern in Georgien. Das hatte nicht nur mit der Vielfalt und der Schönheit seiner Natur zu tun, sondern vor allem auch mit der besonders delikaten Küche, dem süffigen Wein und der großen Lebensfreude seiner Menschen. Inzwischen geht von Russland die stärkste Bedrohung aus, und Georgien strebt mit aller Macht nach Westen, von dem es sich nach langen Zeiten der Fremdherrschaft und großen wirtschaftlichen Einbrüchen in den letzten Jahrzehnten Schutz und neuen Aufschwung erhofft.

Georgien ist heute ein Land voller Umbrüche und Spannungen zwischen Tradition und Moderne - und mit vielen jungen Menschen in Aufbruchstimmung... ein Land, das trotz chaotischer politischer Entwicklungen und postsowjetischer Relikte einen Charme vermitteln kann, den man andernorts oft vergebens sucht.

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Information

Reiseziel Georgien - Public Service Hall in Tiflis - copyright Dr. Manfred HochPublic Service Hall in Tiflis stammt vom italienischen Architektenpaar Massimiliano und Doriana Fuksas  Foto: Dr. Manfred Hoch

Termine und Preise

REISETERMIN:

01. Mai - 11. Mai 2020
(Anerkennung für Bildungsurlaub wird beantragt)

Mit Rainer Kaufmann und Rena Kahle (alterslos)

 

TEILNAHMEPREIS:

Bitte per E-Mail erfragen ...

 

LEISTUNGEN UND BUCHUNG:

Demnächst hier ...

 

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Vorläufiges Programm

Reiseziel Georgien - Bürgerhaus in Tiflis - copyright Dr. Manfred HochTypisches Bürgerhaus in Tiflis Foto: Dr. Manfred Hoch

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Programm, am Beispiel der Studienreise nach Georgien vom 10. – 20. Mai 2019

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Tag 1

Anreise und Kennenlernen (die wichtigsten Sehenswürdigkeiten)
Transfer vom Flughafen in Tbilissi zum Hotel Veranova, Vasil Barnov-Street 22,
+995-577250846. Übernachtung in Tbilissi.

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Tag 2

Seilbahnfahrt auf den Hausberg Mtazminda mit einer herrlichen Rundsicht über das Panorama der Stadt. Auf Wunsch zu Fuß vom Mtazminda hinunter in die Altstadt, vorbei an der Statue „Mutter Georgiens“ und den Resten eines Zarathustra-Feueranbeter-Tempels.
Aufteilung der Gruppe für Stadtrundgang mit Rainer Kaufmann und mit Wato Tsereteli (Künstler und Begründer eines Museums f. Contemporary Art in Tiflis) angefragt
optional: Ballett in der Oper Tbilissi. Abendessen und Übernachtung in Tbilissi.

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Tag 3

Tagesausflug über die Georgische Heerstraße und den Kreuzpass in den Großen Kaukasus nach Stepanzminda. Fahrt mit Allrad-Taxen zur Wallfahrtskirche Zminda Sameba. Bei der Rückfahrt Stopp am Völkerfreundschafts-Denkmal Georgien-Russland. abends: Einführung in die Tradition des georgischen Tisches und der georgischen Küche. Dabei werden in einer Verkostung die wichtigsten Rebsorten des Landes präsentiert. Übernachtung: in Tbilissi.

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Tag 4

Fahrt über Gori (Stalinmuseum) in die Mangan-Bergwerkstadt Tschiatura mit unzähligen Seilbahnen aus der Stalinzeit. Abendessen und Übernachtung in Tschiatura.

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Tag 5

Fahrt am Katzki-Felsen vorbei nach Sestafoni, von da nach Kutaissi. Besichtigung des Klosters Gelati (Weltkulturerbe) und Stadtrundgang. Abendessen im Designer-Restaurant Palaty, einem der besten Restaurants von Georgien. Übernachtung in Kutaissi.

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Tag 6

Fahrt über den Rikoti-Pass (evtl. Zekaris-Pass, wenn möglich) nach Achalziche, von da nach Wardsia. Abendessen und Übernachtung im einfachen, aber sehr sauberen Hotel Valotja an der Kura. Valotja betreibt dort neben dem Hotel einen Musterbetrieb im Gartenbau, Forellenzucht und ein sehr schönes Freiluft-Restaurant. Übernachtung in Valotja.

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Tag 7

Besichtigung der Höhlenstadt Wardzia. Fahrt über Achalkalaki und Ninozminda nach Tbilissi. Unterwegs Besichtigung der Steinkreise und Megalithen von Tejisi und des Nonnenklosters Poka mit einer überraschenden Kloster-Boutique (Käse, Schokoladen und Süßigkeite, Gewürzpasten u.v.m. aus eigener Produktion). Abendessen und Übernachtung in Tbilissi.

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Tag 8

Fahrt über den Gombori-Pass nach Kachetien. Unterwegs Besichtigung des Kloster-Ensembles Alt Shuamta und des Marktes in Telawi. Am späten Nachmittag Besichtigung der Weinkellerei Kindzmarauli Cooperative, dem einzigen Betrieb der georgischen Weinwirtschaft, der seit der Sowjetzeit ununterbrochen gearbeitet hat. Weinprobe mit Abendessen im Gartenrestaurant der Weinkellerei. Übernachtung im Hotel Chateau Kvareli.

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Tag 9

Fahrt über den Gombori-Pass nach Kachetien. Unterwegs Besichtigung des Kloster-Ensembles Alt Shuamta und des Marktes in Telawi.
Fahrt über das Städtchen Signahi und in die Steppe Davit Garedchi, Besichtigung des Klosters Lavra (auf Wunsch Wanderung zum Höhlenkloster Udabno, 3 h, etwas beschwerlich). Abendessen im Restaurant Oasis in Udabno. Übernachtung in Tbilissi.

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Tag 10

Zur freien Verfügung in Tbilissi mit Empfehlungen; z.B. Besichtigung der Schatzkammer im Nationalmuseum mit Goldfunden aus der Kolchiszeit.
Gelegenheit für politische Gespräche oder Besuch von sozialem Projekt.
nachmittags ca. 17.30 Uhr: angefragt! Vortrag von Giorgi Maisuradze, Leiter des Institutes für Sozial- und Kulturforschung an der Staatlichen Ilia-Universität Tbilissi: Zusammenfassend die wichtigsten Stationen der politischen Entwicklung Georgiens und Vergleich der Veränderungen (der Anforderungen) an die Mentalität der Georgier*innen heute. Abends: Abschiedsbuffet: Neue Georgische Küche.

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Tag 11

Transfer zum Flughafen.

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Feedback

Reiseziel Georgien - Moderne Architektur in Tiflis - copyright Dr. Manfred HochModerne Architektur in Tiflis Foto: Dr. Manfred Hoch

Kommentare

Ich hab Probleme, mich kurz zu fassen, denn diese Zeit beschäftigt mich in all ihren Details noch immer. Es war mit Dir, Rena und mit Rainer eine so interessante Reise, dass es mir ein Bedürfnis ist, einige Worte dazu zu sagen.

Nach 10 Tagen mit Rena & Rainer wusste ich mehr über Georgien, als Freunde von mir, die auf Touristenpfaden wochenlang das Land durchquert hatten. 

Heftig war der Kontrast zwischen den dunklen schummerigen Klosterkirchen und der strahlenden fruchtbaren Landschaft. Mein Malerauge hat gejubelt beim Anblick der kühnen Berge und wilden Flüsse. Friedlich weidende Kühe mit ihren Kälbern. Pferde, Schafe, saftige Blumenwiesen - ein hoher Himmel über diesem Arkadien.

Und dann das Erbe aus dunklen Sowjetzeiten. Da, wo Menschen lebten und noch heute leben: Plattenbaurelikte, Rost, bröckelnder Beton, kaputte Scheiben, morsches Holz, und was jetzt auch schlimm ist: die unaufhaltsame Flut der Konsumartikel aus den asiatischen Ländern, die morgen schon wieder als Müll entsorgt werden müssen.

Und die unerträgliche Lethargie im Gaststättengewerbe!

Das alles muss man aushalten können, wenn man mit Rena und Rainer Georgien bereist.

Aber es lohnt sich.

Uschka

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Reisebegleitung

 

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RENA KAHLE

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Rena Kahle hat u.a. Erwachsenenbildung mit dem Schwerpunkt Politische Bildung studiert und arbeitet in unterschiedlichen päd., soz. und wiss. Kontexten und Netzwerken. Sie liebt das Alltagsleben in fremden Metropolen.

 

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Galerie

Bilder der Reise

Erste Bilder der Reise durch Georgien 2019 ...

 Impressionen aus Georgien/ copyright Dr. Manfred Hoch

 

 

 

 

 

 

 

 

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